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gender:queer


Frauen mit “zu viel Testosteron” werden aus Profi-Sport ausgeschlossen  

Prinz Paula am 15. April 2011

Frauen, die einen Testosteron-Spiegel haben, der im sogenannten “männlichen Normbereich” liegt, werden vom Profi-Sport ausgeschlossen. Also, sie dürfen nicht bei den Frauen starten… und nicht bei den Männern.Klar, man könnte jetzt fragen, warum eigentlich überhaupt die Einteilung nach Geschlechtern? Warum nicht gleich nach Hormonspiegel einteilen? Ja okay, der verändert sich ständig… nehmen wir halt regelmäßig Hormonwerte und bilden daraus den Durchschnitt der letzten sechs Monate (vielleicht finden wir ja ein paar Leute, die genug Testosteron im Blut haben, um das ausrechnen zu können). Dazu eine Ausnahme für Leute mit AIS (Androgen Insensitivity Syndrome), bei denen der Testo-Spiegel zwar hoch ist, aber die Rezeptoren dafür fehlen (sieht das IOC übrigens vor). Ja, und dann gibt es da noch PAIS (partielles AIS), wo das nur teilweise der Fall ist… was einen auf den Gedanken bringt, dass vielleicht jeder Körper Testosteron unterschiedlich verstoffwechselt… und ist der Testosteron-Spiegel eigentlich im Reiten, Schießen, Segeln, Tischtennis und Kunstturnen überall (gleich) wichtig? Hey, das ist viel zu kompliziert, schließen wir einfach die Leute aus, die nicht in unser Geschlechterbild passen! Die gute Nachricht: Frauen über 1,90 m dürfen weiterhin Basketball spielen.

2 Kommentare zu “Frauen mit “zu viel Testosteron” werden aus Profi-Sport ausgeschlossen”

  1. Lesenswerter Kommentar bei genderqueer: „Frauen mit “zu viel Testosteron” werden aus Profi-Sport ausgeschlossen“ « Das Ende des Sex: Biologisches Geschlecht ist gemacht.:

    […] Genderqueer.de hat mit Verweis auf naturenews einen deutlichen und guten Kommentar veröffentlicht: Warum werden nicht Menschen vielfältiger Merkmale beim Sport zugelassen? […]


    15.04.2011
  2. Lesenswerter Kommentar bei genderqueer: „Frauen mit “zu viel Testosteron” werden aus Profi-Sport ausgeschlossen“ « meta . ©® . com:

    […] Genderqueer.de hat mit Verweis auf naturenews einen deutlichen und guten Kommentar veröffentlicht: Warum werden nicht Menschen vielfältiger Merkmale beim Sport zugelassen? […]


    16.04.2011

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